Tanzformen
Einleitend sei vorweg festgehalten, dass es eine schwer überschaubare Anzahl an unterschiedlichen Tanzformen gibt. Genau genommen existiert eine explizite Tanzliste, welche in einem Dokumente die wichtigsten Tänze der ganzen Welt zusammenträgt. Auf dieser Informationsseite können natürlich nicht alle Tänze dieser Welt angeführt werden. Dies würde den Rahmen sprengen. Somit hat es sich das Team dieses Tanzportals zur Aufgabe gemacht, nur die bekanntesten Tänze und Tanzformen, die sich durch besondere Merkmale hinsichtlich Bewegungen, Tanzschritte, Schwierigkeit und Popularität auszeichnen, darzustellen und Ihnen zu präsentieren.
Die nachstehende Unterteilung in verschiedene Tanzformen dient ausschließlich der groben Orientierung und ist infolgedessen keine verbindliche und allgemein gültige Kategorisierung. Der oftmals wiederholte Versuch, alle existierenden Tänze in einer allumfassenden Systematik zu ordnen, hat sich bereits in der Vergangenheit vermehrt als nicht möglich und „unfruchtbar“ bewiesen. Genau genommen erweist es sich als nicht schwierig, besondere Merkmale ausfindig zu machen, nach denen sich Tänze gruppieren lassen. Jedoch existieren kaum bis keine harten allgemein gültigen Kriterien, nach welchen sich eine systematische und demnach sogenannte „scharfe“ Untergliederung vornehmen lässt.
Eine äußerst verbreitete Trennung und Kategorisierung ist jene, die darin besteht, die Tänze nach dem gesellschaftlichen Anlass bzw. Zweck zu unterteilen. Hinsichtlich des Anlasses des Tanzens kennt man spezifische rituelle Tänze, die einen religiösen Hintergrund besitzen, klassische Volkstänze, die vor allem dem volkstümlichen Brauchtum angehören sowie populäre Gesellschaftstänze, die im Rahmen geselliger Versammlungen und Feste aller Art getanzt werden. Bezüglich der Unterteilung der Tänze nach dem Zweck ist es möglich, vor allem den Kunsttanz, d.h. eine in sich eigens beständige Kunstform, den Turniertanz, der als wettkampfmäßige Tanzsportart ausgeübt wird, den Showtanz, der einen reinen Unterhaltungscharakter besitzt sowie den Werbetanz, der ausschließlich der Partnerwerbung vorbehalten ist, zu unterscheiden.
Als besonders populär und weit verbreitet gilt die Kategorisierung der Tänze nach der spezifischen Anzahl der Tänzer in den sogenannten Einzeltanz, den Paartanz sowie den Gruppentanz. Was sich hierbei als etwas problematisch erweist, ist, dass viele Tänze in mehreren Konstellationen getanzt werden können. Diese bedeutet ferner, dass im Rahmen des Gruppentanzes hinsichtlich der geometrischen Anordnung der Tänzer weiters zwischen dem Kreistanz, dem Kettentanz (hintereinander) sowie dem Reihentanz (nebeneinander) systematisch unterschieden werden kann. Darüber hinaus existiert der sogenannte Formationstanz, der dadurch charakterisiert ist, dass die Formation der Tänzer häufig wechselt.
Summarisch sei an dieser Stelle festgehalten, dass es eine Vielzahl weiterer Merkmale und Charakteristika gibt, nach denen Tänze kategorisiert werden können. Dies betrifft demnach ebenso die spezifischen Merkmale der Tanztechnik, nach denen eine Unterteilung – vergleichsweise zu anderen Trennungskriterien – eher selten vorgenommen wird.
Beliebte Tanzformen
- Volkstanz: Zu den bekanntesten Tänzen des deutschen Sprachraumes zählen der Schuhplattler und der Landler. Genau genommen war es der Landler selbst, aus dem sich später der heute uns allseits beliebte Wiener Walzer entwickelte. Ein besonders berühmtes Beispiel für einen international gültigen Volkstanz ist der hawaiische Hula. Weitere Tanzformen im Rahmen des beliebten Volkstanzes sind der südpazifische Sitztanz, der schottische Schwerttanz, der Gardetanz sowie der brasilianische Samba des Karneval in Rio de Janeiro.
- Historischer Tanz: Im Rahmen des historischen Tanzes machen es sich Tänzer aus aller Welt zur Aufgabe, Tänze nachzustellen, die heute nicht mehr geläufig sind und daher nur mehr aus bildlichen oder schriftlichen Aufzeichnungen rekonstruiert werden können. Darunter fallen Tänze wie die bekannte Pavane, die inmitten des modernen Karnevaltreibens populär gewordenen Polonaise und die Quadrille.
- Kunst- und Bühnentanz
- Gesellschaftstanz (Salsa, Merengue, Swing, Bachata, Lambada, allgemeine Partytänze, Boogie-Woogie, Rock ‘n‘ Roll, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble, Jive, Dicofox, Foxtrott, Tango, Wiener Walzer, Slowfox, langsamer Walter, etc.)
- Schautanz
- etc.